Ein Cup der guten Hoffnung

Mit jeder Tasse Kaffee, die bei uns getrunken wird, verbessern sich im mexikanischen Dörfchen Majoval die Lebensbedingungen.

Zum Beispiel Cirsanto Peres Gomez: Er verdient genug um seine Familie zu ernähren. Seine Kinder gehen in die Schule, und wenn sie krank sind, schaut ein Arzt nach ihnen. Er wohnt in einem sicheren Haus wie die anderen 116 Mitglieder der Kaffeegenossenschaft J'amteletic. Cirsanto war nicht nur der erste Präsident der Kaffeegenossenschaft, sondern auch eines der ersten Mitglieder der Kolpingfamilie.

Die Erfolgsgeschichte des fair gehandelten Tatico-Kaffees beginnt im Jahr 1994:

Bei Feierlichkeiten der Kolpingfamilie kommen der Geschäftsführer des Diözesanverbandes und unser Röster ins Gespräch. Beide haben dabei eine ehrgeizige Idee: Sie wollen ein hochwertiges Produkt anbieten und dabei gleichzeitig die Lebenssituation einiger mexikanischer Kaffeebauern entscheidend verbessern helfen.

Nach viel Überzeugungsarbeit gegenüber den nicht ohne Grund misstrauischen Kaffeebauern, bot er ihnen einen Deal an:

  • Die Abnahme von Kaffee nach Regeln von Transfair.
  • 126 Dollar pro Sack unabhängig vom Weltmarktpreis (zu der Zeit 60 Dollar).
  • Im Gegenzug Zusammenschluß als Kooperative und Produktion nach höchsten Qualitätsstandards (jetzt auch nach biologischen Richtlinien).
  • Die ersten 17 Tonnen wurden verkauft.
  • In den ersten Jahren verdoppelt sich der Einkauf.
  • Zur Zeit werden 70 Tonnen jährlich importiert.
  • Die Zeitschrift "Feinschmecker" zeichnet den Kaffee Tatico aus.

Wie kommt ihr Tatico zu Ihnen:

  • Die Ernte ist zwischen Dezember und März, in der Regel mit vier Pflückungen, wobei die 2. und 3. Pflückung zu uns kommt.
  • Nach dem Fermentieren werden die Bohnen gewaschen und sortiert, dies wird dreimal wiederholt. Übrig bleibt der Cafe Pergamino.
  • Er wird zum Trocknen ausgebreitet und noch einmal von Hand verlesen. Die letzte Selektion erfolgt nach der Schälung und danach wird er zum Transport vorbereitet.
  • Der Kaffee wird von Mexiko nach Rotterdam verschifft. Von dort aus wird er zur Rösterei geliefert.
  • Dieser Kaffee wird dann frisch, bei niedrigen Temperaturen, langsam geröstet. Dadurch werden die Bitterstoffe weitestgehend ausgeschlossen und das Aroma kann sich schonender entfalten.

Genießen Sie diesen Spitzenkaffee!

Billiger Kaffee mach arm!

Der Name Tatico heißt im mexikanischen Tzotzil-Dialekt "Dank an Gott".